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Konfirmandenunterricht in Corona-Zeiten

Mit dem verlängerten Lockdown nach den Weihnachtsferien fällt nun auch der Konfirmandenunterricht aus. Wir können uns im Augenblick nicht treffen, das ist angesichts der Infektions- und Todeszahlen einfach nicht zu verantworten. Konfirmandenunterricht aber lebt von der Begegnung und dem Miteinander.
Was nun?
Im Augenblick vergeben wir kleine Aufgaben, die die Jugendlichen bearbeiten. Einige der Ergebnisse sollen nun jede Woche, solange wir uns nicht treffen können, auf der Homepage veröffentlicht werden.

EGKK

Zwischen Karfreitag und Ostern

Diese Zeit ist für junge Menschen, wie unsere Konfis, eine sehr schwere Zeit. Es fehlt ihnen an Gemeinschaft, Spaß, Leidenschaft und eben den Erlebnissen, die die Jugend so prägen.
Was sind grade die Karfreitagmomente in meinem Leben? Das haben sich die Konfis gefragt.
Mit Bibelversen aus Psalm 22 (das ist der Psalm, den Jesus noch am Kreuz gebetet hat), haben sie sich auf die Suche nach Fotomotiven gemacht, die das gut auf den Punkt bringen.
Karfreitag ist - Gott sei dank - nicht das Ende der Geschichte von Ostern. Gott verspricht uns Hoffnung auch in den schwersten Zeiten unseres Lebens.
Worauf hoffe ich? Was bringt mir Lebensfreude zurück? Auch hier waren die Konfis ausgestattet mit Kamera, hoffnungsvollen Bibelversen und vor allem ihren eigen Ideen unterwegs.
Musik, Freiheit, Leidenschaft, Himmel - mit diesen Begriffen beschreiben die Jugendlichen ihre Hoffnung. Und natürlich beschreiben sie ihre Hoffnung mit den Bildern, die sie gemacht haben.

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Tischgeschichten

Wir teilen das Leben am Altar an Gründonnerstag, an kirchlichen Festtagen und in der Regel einmal im Monat im Gottesdienst beim Abendmahl.
Unterschiedliche Leben kommen da zusammen.
Menschen die glücklich und zufrieden sind, Menschen in Nöten und Ängsten, Menschen, die im ganz normalen Alltag mit schwimmen.
Wir haben zum Abschluss unserer Abendmahlseinheit Tischgeschichten geschrieben. Tische erzählen aus ihrem Leben und damit von Begegnungen mit Menschen.
Diese Geschichten erzählen zugleich, was Konfirmandinnen und Konfirmanden denken und fühlen, wie sie im Augenblick auf das Leben sehen. Damit erzählen sie spannende Lebensgeschichten, die uns anregen übers Leben nachzudenken. Hier nun drei von ganz vielen hervorragenden Geschichten.

Viel Spaß beim Lesen!

Ich der Tisch...

Ich, der Tisch, heiße Roland. Roland ist ein ganz normaler Name und ich bin ein ganz normaler Tisch.
Aber was heißt eigentlich „normal"?
Ist es normal, dass ich mir täglich Probleme anhören muss?
Ist es normal, dass fast immer jemand weint?
Ist es normal, täglich von Sucht oder Drogen zu hören?
Ist es normal, keine Familie zu haben?
Ist es normal, vor Wut auf mich zu schlagen oder gegen mich zu treten?
Ist es normal...?

Wie soll man diese Frage überhaupt beantworten, wenn man gar nicht wissen kann, was normal ist.
Für manche Menschen ist es normal, jeden Morgen alleine aufzuwachen.
Für manche Menschen ist es normal, jeden Morgen mit lautem Kindergebrüll aufzuwachen.
Für manche Menschen ist es normal, aufzuwachen und zu denken, dass das Leben keinen Sinn hat.
Für manche Menschen ist es normal, aufzuwachen und sich geborgen zu fühlen.
Manche Menschen schlafen überhaupt nicht. Es gibt so viele verschieden Arten von „normal", aber was wirklich wichtig ist, dass es für jeden Menschen eine andere Bedeutung von normal gibt.
Für dich ist es vielleicht normal, den ganzen Tag zuhause zu sein und sich zu verkriechen.
Für dich ist vielleicht normal, raus zu gehen, etwas zu erleben und die Sonnenstrahlen einzufangen oder den Wind in den Haaren zu spüren.
Für dich ist es vielleicht normal, nicht richtig zu wissen, was du mal werden möchtest.
Für dich ist es normal, genaue Berufswünsche zu haben und genau zu wissen, wohin dein Leben mal gehen soll.
Für DICH, DU, Du spielst dabei eine Rolle. Und nicht zu wissen, was man mal werden möchte ist okay, solange man zufrieden mit sich ist. Vielleicht ist es für dich nicht okay, in dieser Ungewissheit zu leben, aber solange du es nicht änderst, scheint es ja auszuhalten zu sein.
DU entscheidest, was okay ist.
DU sagst, was für dich normal ist oder was für dich normal werden soll. All das und noch vieles mehr...
Darüber muss ich jeden Tag nachdenken. Und all das habe ich von Dr. Reinhold gelernt, für den ich täglich eine helfende Hand sein darf, bzw. für den ich jeden Tag der helfende Tisch sein darf. Ich lerne jeden Tag neue Leute kennen und sie... naja sitzen an mir... aber das spielt hier keine Rolle. Und es ist okay für mich.
Es ist normal für mich, täglich die zahlreichen Emotionen und Krisen mit den Patienten durchzustehen. Und ich hab‘ gelernt, erst mal hinter die Fassade zu schauen, bevor ich urteile, denn man weiß nicht, was in jemanden vorgeht.
So, jetzt habt ihr aber genug von meinem Alltag gehört und ich habe schließlich die ärztliche Schweigepflicht als Helfer eines Therapeuten, wo wir übrigens zu meiner Herkunft kommen. Ich, Roland, bin ein ganz einfacher Tisch mit vier Beinen, der in einem hellen Zimmer steht und ab und zu mal ein Patient kommt, dem wir helfen mit seinen Problemen umzugehen und ich kann euch sagen, „einfach" ist das nicht immer... Aber das gehört eben dazu.
LG Roland J

Text: Lene Schlüter

Ich der Tisch

Ich der Tisch, habe in meinem Leben schon viel mitbekommen, wie Leid, Freundschaft, Geheimnisse und vieles mehr!
Aber jetzt will ich dir eine Geschichte aus meinem Leben erzählen, die mich sehr geprägt hat…
Also es geht darum, dass ein kleines, zierliches Mädchen mit großen Augen vor dem Badezimmerspiegel stand. Sie verstand die Worte der anderen nicht, aber sie würde es gerne.
Warum war dieser Junge hinter ihr hergerannt und hatte sie Schweinenase genannt?
Warum war dieses Mädchen vor ihr zurückgewichen?
Es blickte ihr dasselbe Gesicht entgegen wie immer. Sie beugte sich näher an den Spiegel. Sie sah es einfach nicht.
Aber es sollte nicht mehr lange dauern, da verstand das kleine Mädchen, dass nicht jedes Kind mehrmals im Monat ins Kranken-haus musste. Dass nicht jedes sechsjährige Mädchen verblassende Narben am Oberkörper hatte. Nicht einer in ihrer Klasse hatte eine so große und unförmige Nase wie sie und keiner so komische Lippen. Ihr Blick in den Spiegel sollte sich schon bald verändern. Bis sie irgendwann nicht mehr ihr eigenes Gesicht im Spiegel sehen würde, sondern das Gesicht, das die anderen Kinder sahen. Das Gesicht einer Entstellten.
Es gab Tage, da wendete sich das kleine Mädchen vom Spiegel ab, weil sie es nicht sehen wollte. Doch noch lachte das Mädchen und nahm es als selbstverständlich hin, dass diese bösen Jungen irgendwann aufgehört hatten sie über den Spielplatz zu jagen.
„Frag sie nächstes Mal einfach, warum sie lachen, Schatz. Und wenn sie dir nicht antworten oder dir sagen: „Weil du komisch aussiehst“, dann wirst du ihnen einfach erklären, was du hast. Dann werden sie nicht mehr lachen.“
Sie war erst zehn Jahre alt, aber sie wusste, dass das niemals funktionieren würde. Sie wandte sich aus der tröstenden Umarmung ihrer Mutter und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Sie lächelte und versprach, dass sie es tun würde. Dann ging sie weiterhin lächelnd in ihr Zimmer. Sie wusste, dass das Lachen ihre Mutter beruhigen würde. Sie wusste nicht, dass es das erste von vielen Malen sein sollte, in denen sie ihrer Mutter mit einem Lächeln die Wahrheit verschweigen würde. Aber wie sollte sie ihrer Mutter auch sagen, dass es nicht ging, wie die Erwachsenen sich das vorstellten. Wie sollte sie den Gemeinen dort draußen etwas erklären, das sie selbst nicht verstand? Wie könnte sie diese Kinder dazu bringen aufzuhören, wenn sie sich selbst jeden Tag im Spiegel am liebsten auslachen würde.
Und so tat sie das Einzige, dass sie sich vorstellen konnte: Sie ignorierte. Sie zog Klamotten an, von denen sie dachte, dass sie cool seien. Versuchte die gleichen Dinge zu mögen wie die Anderen. Die gleichen Ausdrücke zu benutzen. Sie hatte noch immer die Hoffnung, nicht anders zu sein, wenn sie nur das Richtige tat. Genauso zu sein wie die - dafür würde sie alles tun. Einfach nur Durchschnitt.
Jetzt fragst du dich bestimmt, was bin ich für ein Tisch?
– Ich bin ein kleines Badezimmertischchen!

Text: Celia Hornung

Der Abendmahlstisch

Ich, der Gasttisch, habe vor ein paar Jahren eine traurige Geschichte erlebt. Diese handelt von einer Freundschaft.
Ich stehe in einem kleinen Café am Ende des Dorfes. Vor ungefähr 5 Jahren kam ein Mädchen jeden Mittag hierher um etwas zu essen. Wahrscheinlich kam sie gerade aus der Schule. Sie war immer alleine und ich hatte mich gewundert, wieso sie nicht mit ihren Freundinnen herkam. Vielleicht hatte sie auch keine.
Dies ging ein paar Wochen so, dann waren Ferien und sie kam erst einmal nicht. Jetzt war ja keine Schule und sie konnte zu Hause essen. Doch nach den Ferien kam sie mit einem Mädchen. Ich war froh. Sie setzten sich und bestellten zusammen etwas zu Essen. Von Tag zu Tag redeten sie offener, lachten mehr und erzählten sich Geheimnisse. Ich hörte raus, dass sie Lena und Marie hießen. Es sah so aus, als würden sie langsam beste Freundinnen werden. Ich fand es total schön Ihnen zuzuhören. Sie lästerten oft, lachten, manchmal waren sie anderer Meinung, aber ihnen zuzuhören wurde nie langweilig.
Doch an manchen Tagen kam nur eine von ihnen. Es war das Mädchen, das ich noch nicht so gut kannte, Marie. Ich dachte nichts dabei. Sie hatten sich wahrscheinlich ein bisschen gestritten. Aber die Tage, an denen sie allein kam, nahmen zu. Lena, die sonst immer allein war, hatte sich andere Freunde gesucht.
Eine große Freundesgruppe, die an einem anderen Tisch saß. Mir tat Marie total leid. Sie sah jedes Mal wie die anderen Spaß hatten und lachten. Ich meine, sie war diejenige, die immer zu Lena gekommen ist.

Ich finde es echt schade, wie schnell Freundschaften zerbrechen können, nur weil die eine zu den Beliebteren gehört und die andere nicht. Auf einmal macht die eine nur noch was mit den Beliebteren. Ich finde das schade. Lieber hat man weniger, aber dafür gute Freunde!

Text: Josefine Hein

Woran wir glauben – Glaubensbekenntnisse unserer Gruppe

Wir haben das Glaubensbekenntnis neu formuliert:

(Shea, Kathreen, Klarissa)
Ich glaube an Gott, denn er hat das Leben geschaffen. Gott ist immer bei uns. Ich glaube an das ewige Leben, denn, wenn man gestorben ist, lebt unsere Seele immer noch. Gott ist überall. Das Leben ist toll, auch wenn man schwere Zeiten hat oder durchmachen muss. Man sollte sein Leben leben und am Ende ist es ein Happy-End.

(Judith, Laura)
Ich glaube, dass Gott immer für einen da ist, auch wenn man ihn nicht sehen kann. Er vergibt uns unsere Sünden und passt auf uns auf. Ich glaube daran, nie die Hoffnung zu verlieren, dass alles einen Sinn hat und dass nichts unmöglich ist.

(Kara, Amon)
Ich glaube, dass Gott mir Sicherheit gibt, wenn ich sie brauche. Ich weiß, dass er auf mich und meine Mitmenschen Acht gibt. Er kennt meine Probleme und hilft, sie mir zu lösen. Er ist ein guter Freund, der mich immer unterstützt und schätzen wird. Ich weiß, dass er mich auch nach dem Tod begleiten wird.

(Nico, Justin)
Ich glaube an Gott und an Jesus Christus, weil sie vielen Menschen Kraft geben, auch wenn sie tot sind. Sie geben den Menschen mehr Kraft, als sie es alleine schaffen würden.

Das heilige Abendmahl als Kraftquelle

Das Abendmahl im Gottesdienst ist ein „symbolisches Essen“. D.h. wir essen kein übliches Abendessen mit Brot, Butter, Wurst, Käse und was sonst noch auf den Tisch gestellt wird, sondern wir essen nur Brot und trinken Wein/Saft. Das hat folgende Bedeutung: Das Brot steht für Dinge, die uns Kraft geben und Wein steht für die Dinge, die unser Leben gut und schön machen. D.h. Kraft geben uns nicht nur Brot, Gemüse und was wir sonst noch essen, sondern auch ganz andere Dinge.
Was für die Konfirmand*innen im Augenblick Kraftquelle ist, zeigen sie in den folgenden Bildern.

Kraftquelle der Konfirmand*innen

Maik: Meine Hunde geben mir viel Kraft, an manchen Tagen an denen ich mal nicht so gut gelaunt, schlecht drauf oder auch unmotiviert bin oder es mir mental schlecht geht. Sie sind immer gut gelaunt, freundlich und freuen sich wenn ich ihnen Aufmerksamkeit schenke. Manchmal scheint es mir so, als hätten meine Hunde, oder auch Haustiere im allgemeinen, ein Gespür dafür, wenn es ihren Menschen mal nicht so gut geht, körperlich oder auch geistig. Es ist schon komisch irgendwie, aber auf alle Fälle ein sehr schönes und bestärkendes Gefühl so eng mit seinen Tieren verbunden zu sein, das gibt mir immer wieder aufs Neue Kraft.

Raphael: Mir gibt das Scooter fahren Kraft, da ich dort meine Freunde sehen kann. Es macht mir immer Spaß und wenn es mir nicht gut geht, gehe ich an die Skateranlage (außer bei schlechtem Wetter) und erhole mich dort bzw. rege mich ab, wenn ich wütend bin, indem ich einfach ein bisschen rumfahre und neu Tricks übe bzw. lerne. Mein Bruder fährt auch Scooter und BMX, so dass ich nicht allein bin. Ich freue mich immer wenn ich einen neuen Trick schaffe.

Nino: Ich lebe auf einem Bauernhof. Kraft geben mir meine Tiere. Egal, ob ich schlechte Laune habe oder mir alles zu viel wird, bei ihnen kann ich immer abschalten und mich entspannen.

Celina: Was mich glücklich macht?
Hmmmmmm...also wenn ich traurig bin, dann male ich meistens. Meine Bilder sind nicht die schönsten, aber das müssen sie auch nicht sein, denn alles was gemalt worden ist, ist wertvoll....egal, ob es von einem 4 jährigem oder von einer 14 jährigen gezeichnet worden ist...es muss nicht immer schön sein, sondern eine Bedeutung haben!

Elsa: Wenn ich Kraft brauche, gehe ich einfach raus um die Landschaft zu genießen, fotografieren, um etwas mit meinen Hunden zu machen oder um einfach spazieren zu gehen. Das beruhigt mich irgendwie immer. Wenn ich dann neue Gedanken habe oder einfach mal an nichts denke, kann ich mit neuer Energie weiter machen.

Janis: Kraft gibt mir an einem schönen sonnigen Tag einfach am Strand sitzen und das Wasser beobachten.

Das Abendmahl 2. Teil - Das ist mir heilig

Wenn wir vom letzten Essen Jesu mit seinen Jüngern sprechen, sprechen wir vom „Heiligen Abendmahl“. Damit wird ausgedrückt, dass dieses Mahl etwas ganz Besonderes ist.
Wir sagen ja auch im Alltag, wenn wir von Dingen, die uns ganz wichtig sind, sprechen, die sind uns „heilig“. Dabei können das Dinge sein, die wir besitzen (Hose, Handy usw.), oder Dinge, die wir machen (Fußball spielen, malen usw.)

Das ist Konfirmand*innen ( in Auszügen) heilig:

Meine Familie...
ist für mich das aller Wichtigste im Leben. Wir unterstützen uns auch jetzt sehr in dieser schwierigen Zeit. Meine Familie ist mir am heiligsten.

Meine Hunde...
muntern mich auf und lenken mich ab, wenn es mir mal nicht so gut geht.

Mit meinen Freunden...
gemeinsam spielen und Zeit verbringen, derzeit leider nur online, aber das wird sich wieder ändern. ;-)

Mein “Selzerbach T-Shirt“...
Das habe ich seit der 1. Klasse und darauf haben alle meine Klassenkameraden und Freunde unterschrieben. Es ist eine sehr schöne Erinnerung.

Mein Handy...
Es ist etwas privates und ich kann speziell in dieser schwierigen Zeit mit meinen Freunden kommunizieren, genau wie beim Online-Gaming, nur noch viel persönlicher.

Der Tierschutz...
Ich mag den Gedanken nicht, dass manche Tiere in Angst leben. Ich will nicht das Tiere Angst haben geschlachtet zu werden.

Ein Dach über dem Kopf...
Ich sehe ganz oft, dass Menschen neben der Straße oder in Bahnhöfen schlafen. Deswegen bin ich dankbar, dass ich jede Nacht in meinem Bett schlafen kann ohne fürchten zu müssen, dass es auf mich regnet.

Essen...
Viele Menschen leiden unter Hungersnot. Deswegen bin ich sehr dankbar für jedes kleine Stück, das auf unserem Tisch ist.

Unser Haus und Garten...
Ich bin wirklich froh, dass ich so ein großes und schönes Zuhause habe. Gerade in den Zeiten der Pandemie ist das ein Luxus.

Die Goldene Regel...
„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch!“ Ich finde, dass jeder diese Regel befolgen solle und darüber nachdenken sollte , wie er mit seinen Mitmenschen umgeht.

Das Abendmahl 1. Teil – Essen heute

Im Gottesdienst feiern wir in der Regel einmal im Monat das Abendmahl. Jede und jeder der den Gottesdienst besucht und konfirmiert ist, ist dazu eingeladen. Wir erinnern uns bei der Feier an das letzte gemeinsame Essen Jesu mit seinen Jüngern. Jesus saß gerne zusammen mit Menschen an einem Tisch. An Tischen können Menschen sich stärken und vor allem miteinander das Leben teilen und genießen.

Im Konfirmandenunterricht, der im Augenblick ohne Kontakt stattfinden kann, denken wir dennoch über das Abendmahl nach.
Dabei ging es zunächst um das Essen an sich. Wie findet bei den Konfirmandinnen und Konfirmanden das Essen so die Woche über statt?

Die große Mehrzahl der Konfirmand*innen isst zu Hause. Wenige in der Schule oder wo anders. Bei Frühstück sitzen etwas mehr als die Hälfte alleine am Tisch. Mittags essen etwas mehr als die Hälfte mit der Mutter, Geschwistern manchmal sogar mit der ganzen Familie. Abends dann isst in der Regel die Familie zusammen.

Und was wird gegessen. Ein wenig überraschend ist es schon, dass die große Mehrzahl der Konfirmand*innen vegetarisch oder vegan ist. Und die Fleischesser unter ihnen, essen dann auch noch bis auf ganz wenige eher selten Fleisch.

Als Lieblingsessen wurden aufgezählt vor allem Nudelgerichte aber auch Pizzen. Andere Lieblingsessen waren: Reis mit Erbsen und Veggifleisch, Reispfanne mit Gemüse, Hähnchen mit Pommes, Sushi, Kartoffeln mit Dipp, Spätzle mit Linsen usw.

Und wen lädt man zu Festessen ein? Natürlich die besten Freundinnen und Freunde, aber auch die Familie. Lehrer und Lehrerinnen werden lieber nicht eingeladen auch keine Fremden oder Freunde, die einen enttäuscht haben oder Klassenkameraden die einen mobben.

Übrigens die Essensbilder sind Bilder von Konfirmand*innen!

Hier geht's zum Fragebogen

Thema Abendmahl

Bibelverse, die mir gutgetan haben

Mein Leben in der Pandemie

Mein Leben in Zeiten von Corona ist eher langweilig und etwas isoliert, es beschränkt sich hauptsächlich auf das familiäre Miteinander innerhalb unseres Hauses. Freunde treffe ich derzeit keine und auch die Schule läuft nur von zu Hause aus. Alles wird über Computer und das Internet gemacht und ohne persönliche Kontakte, was sehr schade ist, weil diese ja so wichtig sind.
Da ist es in Zeiten wie diesen sehr schön, dass ich zwei Hunde habe, mit denen ich tolle Spaziergänge machen kann, was sehr schön ist. Die beiden Fellnasen bringen ein wenig Abwechslung in den z.Zt. größtenteils langweiligen Alltag.
Ansonsten verbringe ich viel Zeit mit dem Lernen für die Schule, wie üblich, und vertreibe mir die übrige Freizeit mit einem Buch, oder Computerspielen. Unsere Familie ist in Zeiten von Corona noch näher zusammengerückt und wir hoffen alle, dass das Leben sich möglichst schnell wieder normalisiert. Wir wollen uns wieder bei Familienfesten und Geburtstagen treffen, um alle zusammen zu feiern und zu lachen.

Viele Grüße und bleiben Sie gesund,
Ihr Maik

Wie ist dein Leben gerade?

Eines morgens haben meine Freundin und ich uns überlegt, wie wir uns, natürlich den Vorschriften entsprechend, treffen können. Da man sich nur draußen treffen durfte, kamen wir auf die Idee ein Lagerfeuer zu machen.
Also haben wir uns circa um 15 Uhr bei mir getroffen.
Als erstes mussten wir schauen, wo wir das Feuer machen wollten. Nachdem wir uns geeinigt hatten, dass es vor der Haustür unter Dach am besten sei, da es dort nicht sehr windig ist, man sich gegebenenfalls noch schnell eine Jacke holen könnte und es dort schön trocken ist, holten wir die Glutschale aus dem Schrank. Sessel, Holz, altes Zeitungspapier und Feuerzeug hatten wir auch schnell parat. Sonstige Sachen, wie Decken, etwas zu Trinken, Stockbrotteig (dazu natürlich noch Stöcke), Schokoladencreme, Kuschelsocken, Lichterketten und vieles mehr, legten wir dazu. Schließlich konnten wir das Feuer anzünden, Stockbrot machen, Kakao trinken und uns so richtig schön einmummeln.
Wir haben sehr viel gelacht, uns auf den neusten Stand gebracht, was bei dem anderen gerade so los ist und die Zeit zusammen genossen.
Eigentlich wollten wir gar nicht mehr aufhören, doch nach fünf Stunden am Lagerfeuer sitzen, musste meine Freundin dann so langsam nach Hause. Wir haben noch alles aufgeräumt und da hat mich tatsächlich im Winter, bei 2°C, eine Wespe in die Hand gestochen.
Trotzdem war es ein wunderschöner, sorgenfreier und erholsamer Abend.

Wie ist mein Leben gerade?

Mein Leben ist gerade sehr einseitig, denn man hat jeden Tag den gleichen Ablauf. Man hat keine Termine, denen man nachgehen muss und die Abwechslung bringen. Außerdem kann ich natürlich nicht meine Hobbys ausführen bzw. wenn, dann nur für mich alleine, so wie beispielsweise die Orchesterproben alleine per Zoom.
Man ist einfach auf sich gestellt.
Der immer gleiche Tagesablauf bringt große Langeweile in mein Leben.
Aufstehen, anziehen, frühstücken, Unterricht online... .Der online Unterricht ist vielleicht ein bisschen gemütlicher, man muss z.B. nicht so früh aufstehen, wie wenn man aus dem Haus gehen muss. Aber ich würde, ehrlich gesagt, lieber in die Schule gehen.
Jeder LehrerIn will es anders. Der eine möchte eine Konferenz, der andere nicht. Der eine will die Aufgaben zugeschickt bekommen, der andere nicht. Es ist teilweise echt unübersichtlich und stressig. Man könnte meinen, die Pausen gibt es gar nicht, da man immer schauen muss, welches Fach man hat und wie der Unterricht läuft: als Konferenz, im Chat oder hat man nur Aufgaben geschickt bekommen. Man muss sich halt daran gewöhnen.
Es ist für alle eine schwierige Zeit, aber es lässt sich nicht ändern und ich denke, irgendwie werden wir auch diese Zeit überstehen!
Glücklicherweise habe ich einen Hund, mit dem ich spielen kann und der etwas Abwechslung in meinen Alltag bringt. Ich komme dann wenigstens einmal am Tag auch an die frische Luft. Und ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und ich habe mehr für mich. Das ist oft auch ganz schön, aber meine Freunde und meine Unternehmungen fehlen mir doch.

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